EPA und DHA - Pflanzliche Omega-3-Quelle der Zukunft


Jeder hat schonmal von den gesundheitlichen Vorteilen von Fischöl gehört. Dieser Hype ist nicht etwa entstanden, weil es zu wenig Omega-3 in der Nahrung gäbe. Zahlreiche Quellen haben Unmengen von Omega-3. Das beste Beispiel sind Leinsamen mit einem extrem Omega-3-lastigen Verhältnis  der ungesättigten Fettsäuren. 

Auch neuere Trends, wie Hanfsamen, Borretsch-Öl oder Chiasamen weisen sehr hohe Mengen von Omega-3-Fettsäuren auf. Der Klassiker ist und bleibt sicherlich die heimische Walnuss. 



Chiasamen und Leinsamen haben viel Omega-3. Sonnenblumenkerne und Mandeln beinhalten hohe Mengen an Omega-6.

Man sieht, dass es einige Saaten und Nüsse mit genügend Omega-3 gibt. Also warum jetzt ausgerechnet Fischöl? 

Das Omega-3 in Fischöl hat ganz andere Stärken als die pflanzlichen Omega-3-Quellen der Nüsse und der Saaten. Denn Omega-3 ist nicht gleich Omega-3. Alle Pflanzen des Erdreichs haben die sogenannte Omega-3-Fettsäure “ALA”. Fischöl hingegen beinhaltet die weithin selteneren Omega-3-Fettsäuren “EPA” und “DHA”. 

Warum dies einen riesigen Unterschied macht und warum Fischöl am besten trotzdem gemieden werden sollte, wird in den folgenden Absätzen erklärt. 

Die essentielle Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure) ist so gesehen die Grundform von Omega-3 und stellt den Ausgangsstoff für EPA und DHA dar. Wenn die alltäglich aufgenommene Nahrung insgesamt ein gutes Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis aufweist, kann im Körper aus ALA die Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) hergestellt werden. Menschen mit erhöhten Triglyzeriden profitieren von EPA und schützen sich durch die Zufuhr dieser Fettsäure vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wenn im Körper ausreichend EPA gebildet werden konnte, dann kann aus dem überschüssigen EPA die Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) hergestellt werden. Wie wichtig DHA für den Organismus ist, wird deutlich, wenn bewusst ist, dass das menschliche Gehirn zu 30 % aus Omega-3-Fettsäuren besteht und bis zu 97 % dieser Omega-3-Fettsäuren DHA sind.  

Zwei Dinge wurden in großen Studien belegt und gelten als wissenschaftlich gesichert: 

1. Eine Aufnahme von DHA von 100 mg täglich trägt zur normalen Entwicklung der Sehkraft bei Säuglingen bei.

2. Die Aufnahme von DHA (200 mg täglich zusätzlich) durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Nur gibt es ein Problem! In der deutschen Durchschnittsernährung ist einfach zu viel Omega-6. Und wenn in der Nahrung zu viel Omega-6 im Verhältnis zu Omega-3 präsent ist, dann kann der Körper kein EPA bilden und somit auch kein DHA produzieren. 

Fast alle Nüsse (außer vielleicht Walnüsse und Macadamianüsse) haben zu viel Omega-6. Die handelsünlichen Öle wie Olivenöl und Sonnenblumenöl haben viel zu viel Omega-6. Und wenn diese Öle oder Nüsse dann auch noch erhitzt werden, oxidiert das letzte kleine bisschen Omega-3. 



Braten zerstört wertvolle Omega-3-Fettsäuren

Es ist weithin bekannt, dass Omega-3 hitzeempfindlich ist und somit ist das schmackhafte Anbraten oder Frittieren wohl oder übel ein Omega-3-Killer schlechthin. 

Allgemein kann man sagen, dass jeder, der nicht wirklich genau darauf achtet, täglich kaltgepresstes Leinöl sowie Rapsöl, oder rohe Hanfsamen, gemahlene Chiasamen oder Walnüsse zu sich zu nehmen und gleichzeitig einen relativ strikten Verzicht gegenüber Sonnenblumenöl, Olivenöl, Distelöl und allem Gebratenen sowie Frittierten übt, nicht genug ALA Omega-3-Fettsäuren oder im Verhältnis zu viele Omega-6-Fettsäuren hat. 

Wer nicht genug ALA Fettsäuren besitzt, wird kein EPA und DHA bilden können, weshalb es in fast allen Fällen sicherer ist, diese Fettsäuren direkt zu sich zu nehmen und die Ursache des Problems zu lösen. 

EPA und DHA sind in Fischölkapseln vorhanden, welche natürlich aus Fisch gewonnen werden. Leider ist weithin bekannt, dass die Fische dieser Meere weitgehend schwermetallverseucht sind und nicht wenige Mengen an Plastikmüll zu sich nehmen.


Geräucherte Forelle: Omega-3 ist hitzesensibel. Wenn Fisch für die Omega-3-Zufuhr gegessen wird, dann eigentlich am besten roh und nicht gebraten.

Besonders fettreicher Raubfisch wie Tunfisch oder auch Makrelen reichern sich Schadstoffe in besonders hohem Maße an. Dieses Fischfett wird zu Fischöl verarbeitet. Sicherlich gibt es einige Firmen, welche diese Schadstoffe wieder herausfiltern, allerdings bleibt auch in diesem Fall die Frage nach der ethischen Legitimierung der Überfischung der Ozeane. 

Fakt ist, Fischöl ist kein ökologisch sinnvolles Produkt und dem Konsumenten droht die Gefahr, etwaige Giftstoffe aufzunehmen. 

Wer wirklich die gesundheitlichen Vorteile von EPA und DHA genießen möchte, sollte somit beim Ursprung der Nahrungskette ansetzen, denn der Fisch produziert diese Fettsäuren auch nicht selbst, sondern nimmt diese durch seine Nahrung auf. 


Wakame -lgensalat: Algen spielen als Nahrungsmittel in manchen Kulturen eine entscheidende Rolle. Im Gegensatz zu beispielsweise Japan kommen in deutschen Küchen Algen kaum bis gar nicht auf den Teller. 

Fische essen Algen, denn Algen sind als Meeresgemüse die einzige direkte Quelle von EPA und DHA rein pflanzlichen Ursprungs. Aus sogenannten Mikroalgen wie Schizochytrium kann wiederum Mikroalgenöl gepresst werden. 


Algen sind die primäre Quelle von Omega-3

Alle negativen Aspekte von Fischöl sind in Mikroalgenöl nicht vorhanden. Ethisch betrachtet ist es ein Produkt, wofür keinem leidensfähigen Lebewesen das Leben genommen werden muss. Mikroalgenöl wird in Süßwasserturbinen hergestellt und ist somit 100 % frei von Umweltgiften des Ozeans. 

Produkte mit Mikroalgenöl sind eine zukunftsweisende Innovation für eine ethische und gesundheitliche Ernährung und ausreichende Zufuhr von wertvollen Omega-3-Fettsäuren. 

Deshalb haben wir uns bei der Komposition von Mana für echtes Mikroalgenöl entschlossen. Auf dem Marktplatz der Flüssignahrung, Trinknahrung oder bei Complete Food Herstellern ist dies ein Alleinstellungsmerkmal und riesiger Vorsprung gegenüber Mitbewerbern. Niemand auf dem deutschen Markt trumpft mit Mikroalgenöl auf und in keinem “Complete Food”, außer in Mana, sind EPA und DHA enthalten. 

Ein Drink beziehungsweise 2 Meßlöffel Mana enthalten 9 mg EPA und 221 mg DHA. 5 Portionen Mana entsprechen somit 45 g EPA und 1105 mg DHA.