Über die gemeinsame Verantwortung von Produzent und Konsument

Auch als kleines Startup tragen wir große Verantwortung für unseren ökologischen Fußabdruck. Sicherlich ist es nicht immer leicht gegen bestehende Wirtschaftsstrukturen, komplexe Logistikwege oder gesetzliche Vorgaben anzukommen und etwas anders zu machen. Und dennoch haben wir uns auf die Fahne geschrieben, dass wir in puncto Verpackungsmüll die Nahrungsmittelproduktion optimieren möchten.

Die Minimierung von überflüssigen Verpackungsmaterialien ist uns nicht nur aus eigennützigen altruistischen Bestrebungen ein Anliegen. Die Verschmutzung geht uns alle an. Niemand möchte im Meer baden und beim Schwimmen zwischen seinen Fußzehen zerfetzte Plastiktüten wiederfinden. Niemand will Wasser mit Partikeln aus Mikroplastik trinken. Natürlich ist es wichtig, dass die letzten Eisbären auf ihren Schollen möglichst lange überleben, dass kostbare Regenwälder nicht für billiges Palmöl abgerodet werden und riesige Lastwagen die Autobahnen nicht mit Abgaswolken kleiden, nur weil die Logistikdienstleister mit immer größeren Ladekapazitäten Kleinteile aus der ganzen Welt transportieren.

Ein verantwortungsbewusstes, nachhaltiges Leben in der industrialisierten Zukunftswelt unseres Technologiezeitalters ist eine Mammutaufgabe. Aber auch die lange Reise eines kleinen Mammuts beginnt mit dem ersten Schritt und deshalb wollen wir dort ansetzen, wo wir unseren Beitrag leisten können und die Nachhaltigkeit in der Nahrungsmittelproduktion immer weiter vorantreiben.

Bei unserer neuesten Version vom Mana Pulver haben wir unsere Kartongröße verringert und die kleinen Plastikflaschen abgeschafft. Dadurch konnten wir Liefervolumen beim Transport, Papiermüll bzw. Karton und Plastik gleichzeitig einsparen.

Dennoch haben sich in letzter Zeit Kunden zurecht über das viele weiße Papier beschwert, das bei der Lieferung zum Schutz um den Mana Karton gelegt wird. Auf der Zielgeraden, kurz bevor das Paket wirklich beim Käufer ankommt, haben wir also doch noch einen Schönheitsfehler begangen.

Daraufhin haben wir bei unserem Logistikdienstleister nachgehakt. Und siehe da: Es ist möglich. Wir steigen auf recyceltes Papier für den Schutz von Mana beim Transport um und verbessern dadurch unseren ökologischen Fußabdruck weiter und weiter und weiter.

Wir freuen uns, euch ab nächstem Monat Mana mit recyceltem Papier zusenden zu können! Danke eures Feedbacks konnten wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gehen und unnötige Müllproduktion minimieren. Wenn ihr weitere Anregungen habt schreibt uns gerne bei fragen@drink-mana.de oder chattet Montag bis Freitag von 9-17 Uhr live mit uns.

Wir sind der Auffassung, dass Produzenten nicht taub und Konsumenten nicht stumm sein müssen. Wir sind nicht voneinander getrennt und müssen uns ewig machtlos im großen Gefüge fühlen. Zusammen können wir etwas bewegen und die Welt gestalten.